2021.01.25 Schreiben von Herrn und Frau Lohnert an Bürgermeister Metz und RPK

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Von:        Karlheinz Lohnert/B1/VRBANK-RN/De
An:        alexander.kapp@rpk.bwl.de, stephanie.schumann@rpk.bwl.de, gertraud.steinbach@rpk.bwl.de, andreas.metz@ilvesheim.de
Datum:        25.01.2021
Betreff:        Radschnellweg Ilvesheim – entlang des Neckarkanals zwischen Vetter-Stift und Breslauer Straße

sehr geehrter Herr Metz,

sehr geehrte Frau Schumann,
sehr geehrte Frau Steinbach,
sehr geehrter Herr Kapp,

wir sind Christiane und Karlheinz Lohnert. Wir wohnen in der Berliner Str. 52 in Ilvesheim
und sind somit direkte Angrenzer an den geplanten Radschnellweg am Neckarkanal.
Wir sind 2001 nach der Baufertigstellung hier eingezogen. Wir haben mit großem und
natürlich auch persönlichem Interesse an der Videopräsentation letzten Donnerstag
teilgenommen. Ich ( Karlheinz ) war 20 Jahre in Ilvesheim als Gemeinderat und davon
15 Jahre als stellvertretender Bürgermeister ehrenamtlich tätig. Ich glaube daher schon,
dass ich mich auch zumindest andeutungsweise in Ihre Situation als Planer, Bürgermeister
oder auch Gemeinderat hineinversetzen kann.

Wir bitten Sie nochmals genau zu überdenken, ob Sie im Bereich zwischen dem Vetter-Stift
und der Breslauer Straße den Radschnellweg und den Fußgängerweg wechseln können.
Der Gehweg müsste also nicht verändert werden und der Radweg würde direkt am Neckarkanal
verlaufen.

Gründe:

– die Bewohner des Vetter-Stifts laufen gerne an den Gärten der Anwohner vorbei, schauen sich
die Bepflanzung an und unterhalten sich dann auch gerne mit den Anwohnern. Sie erleben dies
als abwechslungsreiche Kommunikation auch mal mit anderen Personen.

-der Hauptaspekt ist aber wohl das Unfallrisiko, das sich durch die direkte Anbindung der Grundstücke
an die Radautobahn ergibt. Hier soll soweit ich das gesehen habe, der einzige Bereich sein, an dem
kein Sicherheitspuffer geplant wird. Ansonsten ist beim Radwegverlauf immer die Reihenfolge
Bebauungsgrundstück, Gehweg und dann erst der Radschnellweg geplant. Wir sind oft im Garten und haben
auch so schon in der Vergangenheit einige brenzlige Situationen, welche bisher allerdings zum Glück glimpflich
verlaufen sind, miterlebt. Dies wird mitgroßer Wahrscheinlichkeit nicht so bleiben. Das Tempo der Radfahrer ( E-Biker )
wird in Zukunft zunehmen Wenn dann einmal ein Ball oder eine Frisbee-Scheibe von spielenden Kindern aus einem
Garten auf den Radschnellweg fliegt, ein Kind einmal unachtsam vom Grundstück aus den Radschnellweg betritt
oder ein Hund ganz unverhofft direkt neben einem Radfahrer bellt. und der Radfahrer dann vor Schreck den Lenker
verreißt., ( Ich glaube das, haben  zumindest die meisten von uns auch schon einmal als Fußgänger erlebt und uns
sehr erschrocken)ist ein Fahrradunfall vorprogrammiert.. Dies sind alles Szenarien, welche schon vorgekommen
sind und auch immer wieder ganz leicht passieren können.

Wenn es dann einmal zu einem Unfall mit schwereren Verletzungen kommt, wird die Sucherei vielleicht auch durch
die Staatsanwaltschaft nach den Schuldigen losgehen, wer diese fahrlässige Körperverletzung zu verantworten hat
und ob durch einen anderen Radschnellwegverlauf dieser Unfall hätte vermieden werden können.

Wir können dann Auskunft erteilen.

Herr Metz, bitte leiten Sie dieses Mail auch an die Gemeinderatsfraktionen weiter.

Für weitere Gespräche stehen wir gerne zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen
Christiane und Karlheinz Lohnert

Freundliche Grüße

VR Bank Rhein-Neckar eG
Betriebsratsvorsitzender
Karlheinz Lohnert

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